Liebes Tagebuch,
meine Zeit bei den Lilalu-Ferienprogrammen geht nun nach zwei Jahren und sieben Monaten zu Ende, denn ich habe meine Abschlussprüfungen bestanden. Ich habe dir ja bereits berichtet, dass ich im November meine schriftlichen Prüfungen hatte, am 11. Februar war es nun soweit: die finale, mündliche Abschlussprüfung. Man erstellt in 15 Minuten ein Veranstaltungskonzept und stellt dieses in einem Verkaufsgespräch den Prüfern vor, anschließend werden einem noch Fragen zu dem Konzept gestellt. Als ich den Prüfungsraum verlassen habe, durfte ich mich ganz offiziell Veranstaltungskauffrau nennen!
Erinnerungen an rührende Shows, Videodrehs und Feierabendgetränke
Meine letzten Monate bei Lilalu waren schön, auch wenn ich realisiert habe, dass ich viele Dinge nun zum letzten Mal dort tue: Vom Kaffee holen beim Lieblingscafé um die Ecke mit den Kolleginnen bis zum Beantworten von Kundenfragen am Telefon. In den letzten Tagen bei Lilalu habe ich mein Berichtsheft, Bilder und sonstigen Sachen eingepackt und meinen Arbeitsplatz aufgeräumt und währenddessen meine Zeit bei Lilalu Revue passieren lassen: Gerne erinnere ich mich an die Shows im Sommer, die mich mehr als einmal zu Tränen gerührt haben, an den Besuch der Hundestaffel, an die selbstgebastelten Kostüme auf der Faschingsparty, an die Häschen im Olympiapark, die Video-Drehs für Instagram und natürlich an die Umbaupausen im letzten Sommer und die Team-Events und gemeinsamen Feierabendgetränke.
Ich durfte lernen, dass man auch anstrengende Phasen übersteht
Aber am meisten musste ich an die tollen Menschen denken, die mich auf meinem Weg begleitet haben, seien es Kolleginnen und Kollegen, aber auch Artistinnen und Artisten, von denen ich einige nun zu meinen Freunden zählen darf. Ich bin dankbar für das, was ich in den letzten Jahren lernen durfte, und die vielen schönen Erinnerungen, an die ich gerne zurückdenke. Genauso aber auch dafür, dass ich lernen durfte, dass man auch anstrengende Phasen übersteht und sich auch für große Herausforderungen eine Lösung findet.
Mein Weg bei der Johanniter-Unfall-Hilfe ist nicht zu Ende
Doch mein Weg bei der Johanniter-Unfall-Hilfe ist nicht zu Ende: Ich arbeite nun als Sachbearbeiterin für freiwilliges Engagement, Jugend und Sozialarbeit in der Landesgeschäftsstelle Bayern. Ich wurde sehr herzlich von meinem neuen Team willkommen geheißen und freue mich auf die neuen Erfahrungen und Herausforderungen dort!
Liebes Tagebuch, das war mein letzter Eintrag, aber glücklicherweise sieht man sich immer zwei Mal im Leben 😉
Bis hoffentlich ganz bald,
deine Fine


