
Ich habe ja heuer meinen ersten Sommer im Booking gearbeitet, und das hat mir sehr gut getaugt! In den Sommerferien ist es zwar viel stressiger als sonst, weil man sechs Wochen lang immer die nächsten Fotowände, die nächsten Namensschilder und die nächsten Roadmaps (mit der Organisation der Workshop-Abläufe) vorbereiten und umsetzen muss. Und weil man zur ganzen Planung noch viel mehr Meetings und Anfragen hat. Aber es ist mir sehr gut gelungen, Prioritäten zu setzen. Ich hab mir eine Checkliste gemacht, das hat gut geholfen, den Überblick zu behalten. Und ich fand es sehr praktisch, dass wir die ganze Zeit vor Ort waren. Da konnte ich einfach schnell bei der Workshopleitung vorbeigehen und Fragen persönlich klären – das ist viel schöner und leichter, als wenn man sich nur am Telefon hört.
Bessere Gemeinschaft durch Blockunterricht
In meinem neuen Schuljahr war ich anfangs ein bisschen skeptisch: Vorher hatte ich Tagesunterricht, und jetzt haben zwei Klassen zusammen Blockunterricht. Den ersten Block hatte ich schon, zwei Wochen lang. Ich dachte erst, dass das etwas blöd wird, weil ich dann so lange vom Betrieb weg bin und es auch anstrengend für mich ist, jeden Tag nach Starnberg zu fahren. Im nachhinein fand ich das aber gar nicht so schlecht: Man ist voll fokussiert, und man sieht die Klasse zwei Wochen am Stück, wodurch man sich gut kennenlernen kann. Es hat sich jetzt schon gezeigt, dass das gut ist für die Klassengemeinschaft. Aber natürlich muss ich mich auch daran gewöhnen, dass wir vorher nur an einem Tag in der Woche Arbeiten geschrieben haben, und jetzt sind es auf einmal vier oder mehr Arbeiten in einer Woche.
Nach dem Sommer ist vor dem Herbstfest
Auch im Büro gibt es eine Umstellung: Ich habe jetzt meine Ausbildungszeit im Booking abgeschlossen. In den Herbstferien bin ich zwar noch, unterstützt von Savi, Ansprechpartnerin für die Workshopleitungen, aber meine Hauptaufgabe ist gerade die Vorbereitung des Herbstfestes, das wir mit vielen Mitarbeitenden aus dem Bereich Kinder und Jugend feiern. Da klären wir gerade das Catering, und ich hab mir schon ein paar Programmpunkte überlegt. Zum Glück hatte ich zwischendrin genügend Gelegenheit, mich zu erholen: Erst vorletzte Woche war ich mit meiner Mama in Budapest. Wir waren in einem der berühmten Thermalbäder, haben sehr gut gegessen und uns sehr viel angeschaut – die Architektur dort ist wirklich wunderschön. Und im September war ich mit Freundinnen fünf Tage in Italien. Da haben wir zwar auch ein bisschen was angeschaut, aber in erster Linie entspannt 🙂


